Kingdom Hearts: Chain of Memories

GameBoy Advance | USK: ab 6 Jahren | SquareEnix/Disney


Hier bedeuten Karten alles
In Kingdom Hearts: Chain of Memories übernehmt ihr die Kontrolle von Sora. Dieser nimmt zusammen mit seinen Freunden Goofy und Donald nach den Geschehnissen des PS2-Kingdom Hearts nun das Schloss des Entfallens in Angriff. Dort vergisst er aber wichtige Sache, dafür erinnert er sich an ein anderes Mädchen... Mehr will ich zur recht spannend gehaltenen Story nicht verraten. Chain of Memories ist ein Action-betontes RPG. Rätsel gibt es keine. Die Kämpfe sind anfangs gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit aber geht euch die Steuerung in Fleisch und Blut über. Die Kämpfe machen auch jede Menge Spaß. Es kommt ein Kartensystem zum EInsatz, was relativ schnell zu begreifen ist. Mit A setzt ihr die momentan ausgewählte Karte ein. Euer Gener kann diese kontern, indem er eine mit einem höheren Wert als eure spielt und umgekehrt. Darüber hinaus können bis zu drei Karten zu einer Combo zusammengenommen werden. Dabei werden die Zahlen auf den Karten zusammengezählt. Allerdings müsst ihr dabei auf die erste Karte der Combo für den weiteren Kampfverlauf verzichten. Nach einem Kampf sind natürlich alle karten wieder da. Steigt ihr ein Level rauf, könnt ihr Punkte auf eines von drei Atributen verteilen: Lebenspunkte, Kartenpunkte und Combo. Lebenspunkte und Combo erklären sich von selbst, Kartenpunkte benötigt ihr, um eure Karten ins Deck zu nehmen. Jede Karte benötigt eine bestimmte Anzahl Kartenpunkte. Die Gesamtzahl der Kartenpunkte darf dabei euer Kartenpunkte-Maximum nicht überschreiten. Die Kämpfe gegen die verschiedenen Bosse sind schön gestaltet und bei manchen muss man sich taktisch sogar umstellen. Bevor ihr einen Raum im Spiel betreten könnt, müsst ihr sogenannte Raumkarten anwenden, die ihr in Kämpfen erhalten könnt. Mit den Raumkarten könnt ihr auch u.A. die Herzlosendichte oder Stärke im Raum bestimmen. Die Hauptgeschichte sollte euch so ungefähr 20 Stunden beschäftigen. Wer das Spiel durchspielt darf mit einem anderen Charakter eine andere Geschichte erleben. Wer das ist verrate ich nicht. Das müsst ihr schon selbst herausfinden.
Fazit: Chain of Memories besticht durch schöne Grafik und spaßiges Gameplay. Die Kämpfe sind stets fordernd und die Bosskämpfe schön gemacht. Auch der Sound kann sich hören lassen. Kritikpunkt wäre, dass es bis auf zwei Welten keine neuen bei Chain of Memories gibt. Um einiges am Anfang zu verstehen sollte man übrigens den PS2-Vorgänger gespielt haben. Den Kiefer runterklappen lassen haben mir die 3D-Rendersequenzen am Anfang und am Ende des Spiels. Rundherum ein super Spiel!
Meine Wertung: 90%

9.3.06 21:47

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