Mario Kart DS

Nintendo DS | USK: ohne Altersbeschränkung | Nintendo


Schildkröte im Tiefflug!
Mario Kart geht in die nächste Runde. Nachdem bei Double Dash zwei Fahrer in einem Kart platz nehmen durften, geht es jetzt wieder zurück zu den Wurzeln. Ihr sucht euch aus einem der acht Fahrer einen aus und tretet im Grand Prix, Time Attack, Versus und dem neuen Missions-Modus an. Beim Grand Prix ist eigentlich alles wie gehabt. Ihr dürft euch zwischen drei Klassen und (zu Anfang) vier Cups entscheiden. Die Cups werden in dieser Episode in "Nitro" und "Retro". Die "Retro"-Cups enthalten Strecken aus den Vorgänger-Mario-Karts. Dort tretet ihr auf Strecken wie etwa dem "Luigi Circuit" aus "Mario Kart Super Circuit" oder "Donut Plains" aus "Super Mario Kart" an. Die "Nitro"-Klasse enthält 16 neue Strecken, auf denen ihr euch bekriegen könnt. Der Versus-Mdous ist ein freies Rennen. Ihr konkuriert gegen sieben CPU-Fahrer auf einer Strecke eurer Wahl und könnt so zum Beispiel ausprobieren, welcher Charakter in welchem Kart euch am Besten liegt. Das Zeitfahren sollte ja bekannt sein: Ihr fahrt auf einer Strecke eurer Wahl so schnell wie nur möglich. Habt ihr die Strecke absolviert, könnt ihr die Bestzeit als Geist speichern. Größte Neuerung im Einzelspielermodus ist wohl der Missionsmodus. Hier erfült ihr kleine Rennaufgaben wie "Fahre durch die nummerierten Tore" oder "Schnapp dir alle Münzen". Hin und wieder werden auch kleine Bosskämpfe eingestreut. Im Rennen selbst geht alles nach gewohnter Mario-Kart-Manier ab. Mit A gebt ihr Gas, B dient zum bremsen, X bzw. L dienen zum Item-Einsatz, mit R könnt ihr einen kleinen Sprung hinlegen, um anschließend zu driften und ein Druck auf den Touchscreen oder die Y-Taste ändert den Karten-Modus. Auf dem oberen bildschirm findet die Rennaction statt. Hier habt ihr alle nötigen Anzeigen wie etwa eigene Postionierung und momentanes Item. Auf dem unteren Bildschirm seht ihr die Positionierung aller Fahrer, deren Items sowie die Streckenkarte. Diese könnt ihr in zwei Versionen einblenden lassen: Die Totale, bei der die ganze Strecke angezeigt wird und einen Ausschnitt, der nur euer direktes Umfeld, aber dafür auch auf der Strecke befindliche Objekte anzeigt. Highlight von Mario Kart ist und bleibt, trotz des Umfangreichen EInzelspieler-Teil, der Multiplayer-Modus. Hier könnt ihr selbst mit nur einer DS-Karte bis zu acht Spieler versorgen. Allerdings ist im Einzelkartenspiel eure Auswahl etwas eingeschänkt. So dürft ihr im Versus nur aus den erstem Cup des "Retro"- und "Nitro"-Grand-Prix wählen. Spieler, die ohne Mario-Kart-Modul antreten, müssen sich darüber hinaus mit ShyGuy begnügen, während der Spieler mit Karte seinen Charakter auswählen darf. Aber anders als im Einzelmodulsspiel von "Mario Kart Super Circuit" dürft ihr selbst mit einer Karte die Kampfmodi "Ballon-Balgerei" und "Insignien-Raser" spielen. Und falls ihr weniger als acht Spieler seid, könnt ihr CPU-Fahrer hinzuschalten. Neuerung beim Multiplayer: Nun könnt ihr endlich auch online spielen. Dazu müsst ihr entweder W-LAN im Hause haben, euch zu einem HotSpot begeben oder euch den 40 Euro teuren WiFi-USB-Adapter kaufen. Zum Online-Mudos kann ich jedoch nichts sagen, da ich ihn noch nicht ausprobieren konnte. Sobald ich jedoch die Gelegenheit dazu erhalte, reiche ich einen Online-Test nach. Die Grafik von Mario Kart Ds zeigt, dass der DS nicht nur matschige Texturen darstellen kann. Lediglich das leichte Kantenflimmern trübt den optischen Eindruck ein wenig. Der Sound hat fast schon Orhwurmcharakter und stört zu keiner Zeit. Die DS-Features wurden eher mäßig genutzt: Der Touchscreen kommt nur in Menüs zum EInsatz, der zweite Bildschirm dient "lediglich" zum Auslagern der Streckenkarte. Das Mikrofon findet nur bei "Ballon-Balgerei" verwendung. Dort könnt ihr nämlich die Ballons selber aufpusten.
Fazit: Mario Kart DS gehört in jede gut sortierte DS-Sammlung. Ein umfangreicher Einzelspieler-Part und ein gewohnt superber Multiplayermodus sorgen dafür, dass es für Rennspielfreunde keinen Weg an Mario Kart vorbei gibt. Zwar werden auch bei diesem Spiel die DS-Funktionen eher mäßig ausgenutzt, wirklich stören tut das jedoch nicht. Denn auch hier gilt: Lieber etwas vorsichtig mit den DS-Features anstatt am Ende das ganze Spiel zu versauen.
Meine Wertung: 91%

19.3.06 13:20

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