Bleach GC: Tasogare Ni Mamieru Shinigami

GameCube | USK: noch nicht geprüft | Sega


Shinigami in da house!
Mal ein kruzer Abriss der Story des Bleach-Mangas: SPOILER!! Ichigo Kurosaki ist in der Lage, Geister zu sehen. Eines Tages trifft er Rukia Kuchiki, eine sogenannte Shinigami (Totengöttin). Im Kampf gegen einen Hollow, also einen bösen Geist, wird Rukia dermaßen stark verletzt, dass sie ihre Kräfte auf Ichigo übertragen muss. Eine Zeit lang erledigt er diverse Aufträge für Rukia, bis diese von Renji Abarai und Byakuya Kuchiki gefangen genommen wird. Ichigo will sie nun retten. Dazu reist er mit seinen Kameraden Orihime Inoue, Uryu Ishida und Yasutora Sado zur Soul Society, wo Rukia gefangen gehalten wird. SPOILER ENDE In Szenario-Modus von Tasogare Ni Mamieru Shinigami erlebt ihr in drei Szenarien die Geschehnisse des Mangas (natürlich etwas abgewandelt) aus drei Sichtweisen. Einmal aus der Sicht von Ichigo, dann einmal aus der Sicht von Renji und zu guuter letzt aus der Sicht von Byakuya. Der Szenario-Modus erwartet euch mit viel (japanischem) Text in ca. 30 Acts. In jedem Akt habt ihr einen Kapmf zu bestehen. Allerdings empfiehlt sich vor dem Genuss des Szenario-Modus der Tutorial-Modus, denn Bleach GC ist kein allzu konventionelles Beat'em Up. Mit A und X schlagt ihr zu und B benutzt ihr zum Blocken. Weitere Techniken erfordern einen gut gefüllten Spirit-Balken, den ihr entweder durch erfolgreiche Angriffe oder mit gedrückt gehaltener L- und R-Taste aufladet. So könnt ihr mit R+A bzw. R+X kleinere Spezialtechniken auslösen, bei gedrück gehaltener R-Taste mit Analogstickbewegungen ausweichen, mit Y den Gegner verlangsamen und mit R+Y die richtig gewaltigen Spezialangriffe auslösen. Letzere werden in einer kurzen Zwischensequenz ausgeführt, die sich leider nicht überspringen lässt und schon nach kurzer Zeit auf die Nerven geht. Leider steuert sich das Spiel recht bockig und so richtig schnell ist es auch nicht. Nur, wenn man eine der vier Kombos pro Charakter ausführt, wird das Kampfgeschehen wenigstens etwas schneller. Habt ihr euch dann durch den Szenario-Modus durchgehackt, könnt ihr euch noch in Single-Mode oder dem 13 Bansyoubu-Mode versuchen. Beide unterscheiden sich nur duch die Anzahl an zu bestehenden Kämpfen voneinander. Ein Zwei-Spieler-Modus ist ebenfalls mit von der Partie und wenn man mit jemanden spielt, der das Spiel genau so gut kann, wie man selbst, dann macht es sogar richtig Spaß. Die Grafik ist im typischen Cel-Shading gehalten, leider wirken die Arenen aber etwas trist. Und ein paar Effekte mehr hätten auch schon sein dürfen. Der Sound ist nicht schlecht. Die Synchonisation in den Zwischensequenzen ist (soweit ich das beurteilen kann) recht gelungen und die Musik ist auch ganz gut geworden.
Fazit: Bleach GC: Tasogare Ni Maimieru Shinigami (was für ein Name!) ist ein ganz nettes Beat'em Up, das leider noch einige Mängel aufweist. Es scheint mir fast so, als sei das Spiel auf Kombos ausgelegt worden, aber Sega wollte es für die Manga-Fans bewusst einfach halten. Was dabei rausgekommen ist, sieht man ja: Die Kämpfe laufen größtenteils recht unspektakulär ab. Wer also ein Bleach-Beat'em Up haben möchte, greift am Besten zu Bleach DS: Souten Ni Kakeru Unmei. Eigentlich gleicht Bleach GC ja einem anderen Cube-Beat'em Up, dessen erster Teil unter aller Kanone war, aber es im zweiten Teil schaffte, sämtliche Mängel auszugleichen. Dieses Beat'em Up war Naruto: Gekitou Ninja Taisen.
Meine Wertung: 76%

19.3.06 13:37

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