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Kirby: Power-Malpinsel

Nintendo DS | USK: ohne Altersbeschränkung | Nintendo


Die Rückkehr der rosa Kugel
Es war einmal ein friedlicher Tag im Dream Land. Kirby entspannte sich mal wieder, während die Vögel zwitscherten, die Flüsse vor sich hinplätschern und alles so schön bunt aussieht. Doch dann erscheint eine Hexe, schnappt sich die Farben des Dream Lands und haut wieder ab. Kirby kann dies nicht auf sich sitzen lassen und folgt ihr. Leider wird er dabei in eine wehrlose Kugel verwandelt. Allerdings schafft er es, den Malpinsel der Hexe zu berühren und schickt ihn so direkt zum Spieler. Das ist die gesamte Vorgeschichte und die halbe Story des Spiels, denn nach dem Intro macht die Story bis zum letzten Bosskampf erst einmal Pause. Euer Stylus des DS wird also zum Power-Malpinsel. Nun müsst ihr mit eurem Pinsel Kirby den Weg bereiten. Dazu zeichnet ihr Linien, an denen Kirby entweder entlangrollt oder von ihnen abprallt. Darüber hinaus könnt ihr mit den Linien auch Geschossangriffe abwehren. Um Gegner vom Bildschirm zu fegen, müsst ihr entweder erst sie antippen und anschließend Kirby einfach drüberollen lassen, oder ihr tippt Kirby an. Dieser spurtet darauf los und kann den Feind dann einfach vom Screen klatschen. Einige Gegner besitzen wie gehabt spezielle Fähigkeiten, die Kirby imitieren kann. So kann er dann, wenn ihr ihn antippt, sich in einen Stein verwandeln, Blitze verschießen und so weiter. Leider sind die Fähigkeiten eher zweitrangig. Meistens werden sie nur dazu benötigt, um Münzen zu sammeln. Diese könnt ihr dann im Shop gegen einige Kleinigkeiten eintauschen, wie z.B. einigen Tracks aus dem Spiel, mehr Energie, neue Farben für eure Linien... Der Haken an der Sache: Ihr seht erst, wenn ihr die nötigen Münzen investiert habt, was ihr euch da gekauft habt. Um an Münzen zu kommen, könnt ihr sie entweder, wie schon oben angesprochen, in Leveln finden oder bei den sogenannten Rainbow-Rennen gewinnen. Die Rainbow-Rennen sind zwei Herausforderungen, die ihr in einem bestimmten Abschnitt eines Levels aus dem Hauptspiel absolvieren müsst. Zum einen wäre das das Zeitspiel, bei dem ihr innerhalb des Zeitlimits durch den Levelabschnitt rasen müsst. Zum andere gibt es dann noch das Linienspiel, bei dem ihr das Ziel erreichen und dabei so wenig Linien wie möglich ziehen müsst. Habt ihr die drei Level einer der sieben Welten abgeschlossen, geht es an einen Bosskampf, wobei "Kampf" der Sache nicht wirklich gerecht wird. Ihr dürft euch zwischen drei verschiedenen "Kämpfen" entscheiden, wobei ihr jeden Kampf im Spiel mindestens zwei mal durchzuehen müsst. Da hätten wir zum Beispiel das Rennen gegen König Nickerchen. Ihr müsst Kirbys Lore an Früchten vorbeiführen, die ihn Beschleunigen um am Ende vor des Kontrahenten ankommen zu können. Habt ihr ein Bossgefecht zweimal ausgetragen, schlatet ihr es als Minispiel frei. Diese wissen durchaus, Spaß zu machen. Das Hauptspiel ist aber auch an sich äußerst fordernd. Anfangs wirkt alles einfach, aber nach ein paar Leveln wird das ganze Spiel richtig fordernd, was alerdings nichts daran ändert, dass es recht kurz ist. Aber sobald ihr das letzte Gefecht überstanden habt, habt ihr noch lange nicht die Hälfte des Spiels gemeistert. Um 100% auf dem Zähler zu haben, müsst ihr schon alle Münzen sammeln. Und davon gibt es reichlich. Die Grafik ist nicht das Nonplusultra, erinnert allerdings auch an den hübschen Kreide-Look von "Yoshi's Island" auf dem SNES. Der Sound ist eher im Mittelmaß anzuordnen. Er geht nicht auf den Keks, aber ein Großteil des Soundtracks ist doch weit davon entfernt, ein Ohrwurm zu sein. Das Spiel wird komplett über den Touchscreen gesteuert, der zweite Bildschirm dient zum Auslagern der Statistiken und der Karte. Das Mikrofon des DS findet keine Verwendung.
Fazit: Kirby: Power-Malpinsel hat mich echt überrascht. Beim Kauf hatte ich noch die Befürchtung, dass das Spiel schnell wieder im Regal landet, weil es langweilt. Stattdessen spiele ich es immer noch. Daran sind vor allem die spaßigen Bosskämpfe "schuld". Ich persönlich komme kaum mehr von "Pinsel-Panik" los, wo man Figuren nachzeichnen muss, ohne abzusetzen. Ich persönlich kann dieses Spiel jedem empfehlen, der mit dem Spielprinzip allein schon was anfangen kann. Wer jedoch ein umfangreiches Abenteuer sucht, wird mit diesem Spiel bestimmt nicht allzu glücklich.
Meine Wertung: 85%

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Killer7

GameCube (auch für PS2 erhältlich) | USK: keine Jugendfreigabe | Capcom


"Die Bastarde vermehren sich."
Einer der innovativsten, wenn nicht sogar DER innovativste, Titel dieses Jahr ist eindeutig Killer7. Das Spiel klingt ganz simpel, macht aber eine menge Spaß. Ein paar Worte zur Story: Ihr steuert den Auftragskiller Harman Smith, der noch sieben weitere Persönlichkeiten beherbergt, die Killer7. Diese erfüllen Aufträge, die sie von einem gewissen Christopher Mills erhalten. Und gleich beim ersten Auftrag trifft Harman jemanden, den er eigentlich vor 30 Jahren bereits beseitigt hatte: Kun Lan. Dieser hetzt seine Heaven Smiles gegen Menschen auf aller Welt. Die Heaven Smiles sind menschenähnliche Mutanten, die bei Kontakt mit einem Menschen sich sofort in die Luft jagen, um den Gegenüber mitzureißen. Weiteres zur Story möchte ich nicht verraten, da sie ein Hauptreiz des Spiels darstellt. Die Spielmechanik klingt relativ simpel: Die Wege sind allesamt vorgegeben. Mit dem A-Knopf lauft ihr los, mit B wechset ihr die Laufrichting (vorwärts, rückwärts). Mit Y altiviert ihr die Spezialfähigkeiten der Persönlichkeiten. Dan zum Beispiel kann im Kampf einen Coleteral Shot auslösen (ein starker Schuss), Kaede zerstört mit ihrem Blut Barrieren und Coyote kann auf Dächer oder erhöhte Positionen springen. Die Spezialfähigkeiten werden teils in den Kämpfen, teils bei den Rätseln benötigt. Mit X könnt ihr soziemlich jederzeit eine Karte aufrufen. Die R-Taste ust zum Zielen da. Haltet ihr sie gedrückt, schaltet das Spiel in die Ego-Perspektive. Da die Heaven Smiles aber nahezu unsichtbar sind, müsst ihr erst in der Egoperspektive mit L die Umgebung scannen. Dann werden nicht nur die Feinde an sich, sondern auch deren Schwachpunkt sichtbar in for eines gelben Flecks. Wenn ihr dass diesen Fleck trefft, zerspringt euer gegner sofort in seine Pixel. Der Vorteil dabei: Ihr sammelt dabei das Blut eurer Feinde ein. Dieses ist noch mal in zwei kategorien aufgeteilt: Dünnes und dickes Blut. Dickes Blut könnt ihr in Harmans Zimmer, das in jedem Level häufiger vertreten ist, am Fernseher in Serum umwandeln, das ihr wiederum zum Aufleveln der Smiths benötigt. Dünnes Blut ist für die Spezialfähigkeiten der Persönlichkeiten oder zum Heilen notwendig. Der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe hält sich in Grenzen. Wirklich herausfordernd sind die Kämpfe gegen die Heaven Smiles nicht. Dadurch, dass sie sofort sterben, wenn man den gelben Schwachpunkt trifft, werden die Kämpfe spätestens dann sher einfach, wenn man die Steuerung raus hat. Nur wenige Gegner stellen eine Herausforderung dar. Da wären Gegner, die eine einzige große Trefferfläche habe und deswegen mehr Schüsse oder einen gezielten Colleteral Shot benötigen und die mit Abstand schwersten Vetreter der Heaven Smiles kommen a) erst gegen Ende vor und b) auch nur ein mal. Die Rätsel sind leider auch nicht mehr als Durchschnitt. Wer zum Beispiel leidenschaftlich gerne Adventures spielt, wird keine Probleme bei den Rätseln haben. Aber Anfänger müssen auch keine Panik kriegen: Auf der Schwierigkeitsstufe "Normal" sind die Lösungen für fast alle Rätsel auf der Karte verzeichnet, was wiederum ein kleiner Kritikpunkt ist. Um bestimmte Abschnitte beenden zu können, muss man in den Levels eine bestimmte Anzahl der sogenannten Seelenhülsen einsammeln. Wieviele das in einem Level sind, wird euch nicht gesagt. Deswegen solltet ihr häufiger die Karte überprüfen, da dort die Fundorte der Seelenhülsen eingezeichnet sind. Wer das volle Programm an Rätseln haben will, der muss das Spiel einmal durchspielen. Im neuen Schwierigkeitsgrad ist dann nichts mehr auf der Karte eingezeichnet und, für diejenigen, die richtige Herausforderung suchen, die Gegner pusten einem nach nur einen Treffer das Lebenslicht aus. Noch was zur Karte: Nicht nur, dass sie auf leichter Stufe die Rätsellösungen verrät, nein. Wenn man sich mithilfe der Karte orientieren möchte, braucht man ert mal ein bisschen, um seinen Standort festzustellen. Gut, das macht es realistischer. Es nervt aber ein bisschen, wenn man irgendwo hin möchte und nur eingezeichnet ist, in welchem Raum man sich befindet. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Sterben und Wiederbeleben. Seid ihr tot, bleibt an der Stelle eine Papiertüte liegen. Dann könnt ihr mit Garcian Smith losziehen und die Tüte einsammeln. Habt ihr das geschafft, könnt ihr die gefallene Persönlichkeit wiederbeleben, indem ihr wie ein Irrer auf A drechst. Und genau da ist der Punkt. Warum muss ich die Charaltere auf so eine bescheuerte Art und Weise wiederbeleben? Je länger der eigentlich Energierbalken der Persönlichkeit, dasto länger dauert die Wiederbelebungsprozedur. Und wenn Mask De Smith stirbt, darf man sich quasi schon mal von seinen Fingern verabschieden. Stirbt übrigens Garcian, ist das Spiel vorbei. Highlights des Spiels sind aber wie schon oben erwähnt, die Story, dann noch die Zwischensequenzen, die die Story weitererzählen (vor allem die Animesequenzen, die es im Spiel gibt, sehen klasse aus) und die Bosskämpfe. Auf "Normal" sind diese noch leicht, auf "Tödlich" (=Schwer) sind die Bosse etwas schwerer. Mir geht es bei den Bossen aber auch nicht um den Schwierigkeitsgrad, sondern um die Ideen. Was man aus der simplen Steuerung für einfallsreiche Bosskämpfe rausholen kann, ist beachtlich. Um euch ein einfaches Beispiel vom Beginn des Spiels zu geben: Um einen Engel zu besiegen, müsst ihr ihm zuerst als Harman die Flügel stutzen. Danach nehmt ihr euch eienen der Killer7, wartet, bis der Engel einen Feuerball in eure Richtung schleudert, rennt hinter den Engel und schießt auf die Gesichter auf dem Rücken. Das ist aber eines der simpleren Beispiele. Die Bosskämpfe sind teilweise sehr einfallsreich und schick präsentiert. Womit wir zur Grafik kommen: Klar, der Cel Shading Stil ist geschmackssache, strahlt aber einen gewissen Charme aus und macht das Spiel zu einer atmosphärischen Meisterleistung. Der Sound ist auch einmalig geworden. es gibt sowohl ruhige, als auch harte Melodien. Den USK 18 Stempel trägt das SPiel allerdings zurecht: Killer7 ist nichts für Weicheier! Trotz der Comicgrafik gibt es eine menge Blut, obwohl die Blutmange für Capcomverhältnisse eigentlich schon wieder gering ist. Vor allem die Texte sind aber hart. Da erzählt euch Susie beispielsweise, wie sie und ihre Mutter reagiert haben, als Susie bei einem Regentag nicht zur Schule wollte.
Fazit: Killer7 ist für mich eigentlich eine Überraschungsgranate. So gut hatte ich das Spiel nicht erwartet. Es hat Atmosphäre, es hat Sil und es macht Spaß. Nur leider lässt bei jedem Durchgang die Motivation etwas nach und da merkt man auch, dass die Story ein wichtiger Bestandteil des Spiels ist. Für den ersten Durchgang benötigt man so ca. 15 Stunden. Ein freispielbarer Härtegrad, der einem, wie gesagt, nichts auf der Karte verrät kann Hardcore-Zocker noch zu einer weiteren Runde animieren. Aber auch ansonsten muss ich sagen: Wer sich dieses Spiel nicht kauft, verpasst einen der innovativsten Titel dieses Jahres. Killer7 sollte man erlebt haben. Noch eine kleine Warnung: Laut meinen Informationen soll die PS2-Version unter deutlich längeren Ladezeiten und nicht so kräftigen Farben leiden. Bestätigen kann ich es aber mangels PS2-Version nicht.
Meine Wertung: 88% (bezogen auf die GameCube-Version)

LEGO Star Wars

PC (Auch für PS2 und XBOX) | USK: ab 6 Jahren | Giant/LucasArts


Die Macht der Bauklötze
Bei dem Begriff "LEGO" werden ältere Semester, gerade bei LEGO_Videospielen, wahrscheinlich schnell das Weite suchen. LEGO Star Wars jedoch solltet ihr eine Chance geben. Ihr startet das Spiel (wie es sich gehört) mit Episode 1. Habt ihr dort das erste Kapitel beendet, könnt ihr auch gleich bei Episode 2 oder sogar 3 anfangen. Das Spielprinzip an sich ist simpel: Ihr schlagt euch durch Horden von Feinden und nutzt die Spezialfähigkeiten der Charaktere, um weiter zu kommen. Jar Jar kann zum Beispiel höher springen und Padme benutzt ihren Enterhakenpistole, um höher gelegene Orte zu erreichen. Hin und wieder sind im Spiel kleine Rätsel verstreut. So müsst ihr beispielsweise einen Lüftungsschacht öffnen, um auf der anderen Seite durch geschickten Charakterwechsel an ein Minikit-Teil zu kommen. Wer alle Minikit-Teile sammelt, erhält einen haufen Legosteine, die Währrung des Spiels. Mit diesen könnt ihr euch dann Charaktere für das Freie Spiel einkaufen. Zusätzlich müsst ihr eine bestimmte Anzahl Legosteine einsammeln, um ein Superkit-Teil zu bekommen. Mit allen 17 öffnet ihr einen geheimen Abschnitt. Highlight ist der Zweispieler-Koop-Modus, der sich jederzeit aktivieren und deaktivieren lässt. Ein zweiter Spieler kann jeder Zeit einsteigen und loslegen. Dafür gibt es ein großes Lob an die Entwickler. Die Grafik ist sauber und überrascht teilweise sogar mit kleinen Details, wie Efeuranken an Palastwänden. Witzige Animationen wie die Zerstörung von Wänden oder Gegnern zaubern einem ein kleines Schmunzeln aufs Gesicht. Auch soundtechnisch ist fast alles in Ordnung: Lichtschwerter surren, Blaster klingen wie gewohnt und sogar Musikstücke aus den Filmen sind drin. Leider gibt es keine Sprachausgaben, aber viele kleine Gags erklären sich auch von selbst.
Fazit: LEGO Star Wars ist ein echter Geheimtipp. Klar, das Spiel ist für erfahrende Zocker etwas zu leicht und zu kurz. Das Spiel ist aber verdammt atmosphärisch und glänzt mit Gags und abwechslungsreichen Schauplätzen. Gerade diejenigen, die erst mit einem Spiel aufhören, wenn sie alles freigeschaltet haben, sollten zugreifen. Denn Freischaltbares gibt es viel in LEGO Star Wars.
Meine Wertung: 88%

Kingdom Hearts: Chain of Memories

GameBoy Advance | USK: ab 6 Jahren | SquareEnix/Disney


Hier bedeuten Karten alles
In Kingdom Hearts: Chain of Memories übernehmt ihr die Kontrolle von Sora. Dieser nimmt zusammen mit seinen Freunden Goofy und Donald nach den Geschehnissen des PS2-Kingdom Hearts nun das Schloss des Entfallens in Angriff. Dort vergisst er aber wichtige Sache, dafür erinnert er sich an ein anderes Mädchen... Mehr will ich zur recht spannend gehaltenen Story nicht verraten. Chain of Memories ist ein Action-betontes RPG. Rätsel gibt es keine. Die Kämpfe sind anfangs gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit aber geht euch die Steuerung in Fleisch und Blut über. Die Kämpfe machen auch jede Menge Spaß. Es kommt ein Kartensystem zum EInsatz, was relativ schnell zu begreifen ist. Mit A setzt ihr die momentan ausgewählte Karte ein. Euer Gener kann diese kontern, indem er eine mit einem höheren Wert als eure spielt und umgekehrt. Darüber hinaus können bis zu drei Karten zu einer Combo zusammengenommen werden. Dabei werden die Zahlen auf den Karten zusammengezählt. Allerdings müsst ihr dabei auf die erste Karte der Combo für den weiteren Kampfverlauf verzichten. Nach einem Kampf sind natürlich alle karten wieder da. Steigt ihr ein Level rauf, könnt ihr Punkte auf eines von drei Atributen verteilen: Lebenspunkte, Kartenpunkte und Combo. Lebenspunkte und Combo erklären sich von selbst, Kartenpunkte benötigt ihr, um eure Karten ins Deck zu nehmen. Jede Karte benötigt eine bestimmte Anzahl Kartenpunkte. Die Gesamtzahl der Kartenpunkte darf dabei euer Kartenpunkte-Maximum nicht überschreiten. Die Kämpfe gegen die verschiedenen Bosse sind schön gestaltet und bei manchen muss man sich taktisch sogar umstellen. Bevor ihr einen Raum im Spiel betreten könnt, müsst ihr sogenannte Raumkarten anwenden, die ihr in Kämpfen erhalten könnt. Mit den Raumkarten könnt ihr auch u.A. die Herzlosendichte oder Stärke im Raum bestimmen. Die Hauptgeschichte sollte euch so ungefähr 20 Stunden beschäftigen. Wer das Spiel durchspielt darf mit einem anderen Charakter eine andere Geschichte erleben. Wer das ist verrate ich nicht. Das müsst ihr schon selbst herausfinden.
Fazit: Chain of Memories besticht durch schöne Grafik und spaßiges Gameplay. Die Kämpfe sind stets fordernd und die Bosskämpfe schön gemacht. Auch der Sound kann sich hören lassen. Kritikpunkt wäre, dass es bis auf zwei Welten keine neuen bei Chain of Memories gibt. Um einiges am Anfang zu verstehen sollte man übrigens den PS2-Vorgänger gespielt haben. Den Kiefer runterklappen lassen haben mir die 3D-Rendersequenzen am Anfang und am Ende des Spiels. Rundherum ein super Spiel!
Meine Wertung: 90%